Plattform

Funkstandort und Campus-Core.

Eine CableFree SC-418 bildet das transportable 5G-Zugangsnetz. Amarisoft läuft auf der Small Cell; Open5GS und Campusdienste bleiben im Hochschulnetz.

Physischer Aufbau

Aufbau ansehen. Wagen erkunden.

Zwischen realem Aufbau, Antennenadapter und Anschlussfeld wechseln und anschließend die geplante mobile Plattform erkunden.

Hardware · Anschlüsse · WagenInteraktives 3D

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Zum Drehen horizontal ziehen

Heute: Ein Lautsprecherstativ trägt die Antenne über einen Metalladapter. Die SC-418 steht daneben. Diese Ansicht bildet den fotografierten Aufbau nach; die Maße von Halterung und Stativ sind angenähert.

Modellgrundlage: Fotos des vorhandenen Aufbaus und die mechanische Antennenzeichnung (600 × Ø89 mm). Für das Small-Cell-Gehäuse dient die Referenz 325 × 210 × 156 mm aus dem CableFree-Produktfamiliendatenblatt. Genaue SC-418-Gehäuse-, Halterungs- und Wagengeometrie müssen noch überprüft werden.

Einblick ins Labor

Der reale Aufbau

Die CableFree SC-418 steht auf dem Labortisch. Daneben sitzt die Rundstrahlantenne auf einem höhenverstellbaren Stativ. Zwei Antennenkabel verbinden die Funkhardware mit der Antenne.

Das Foto zeigt den aktuellen Aufbau an der Hochschule RheinMain. Der gemeinsame Wagen mit verstellbarem Mast ist der nächste Entwicklungsschritt.

Small Cell und Antenne im aktuellen Laboraufbau.

Small Cell und Antenne im aktuellen Laboraufbau.

CableFree SC-418 auf einem Labortisch und zylindrische Rundstrahlantenne mit Metallhalterung auf einem schwarzen Stativ am Fenster.
Technik

Was läuft wo?

Small Cell und Antenne bilden den transportablen Funkstandort. Core, Monitoring und Anwendungsendpunkte bleiben auf dem Campus. Der Funkstandort benötigt eine Backhaul-Verbindung zu dieser stationären Seite.

Funktechnik

CableFree SC-418

Emerald Outdoor Small Cell mit integriertem 5G-NR-gNB und Funkeinheit.

Funkantenne

CF-6MXE-360F-02

Zweipolige 360°-Rundstrahlantenne, von CableFree für 3300–3800 MHz spezifiziert.

Software auf SC-418

Amarisoft gNB

Auf der SC-418 läuft die Amarisoft-gNB-Software über den LTE-Dienst.

Software auf VM

Open5GS

AMF, SMF, UPF und weitere Netzfunktionen laufen auf der stationären Campus-VM.

Architektur

Getrennte Netzpfade, ein System.

N2 führt Steuersignalisierung zum AMF. N3 transportiert gekapselte Nutzdaten zum UPF. Nach der Entkapselung verbindet die N6-Seite den UE-Datenpfad mit Campusdiensten. Management und Monitoring verlaufen getrennt.

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Plattformübersicht: Smartphones, Modems und IoT-Router verbinden sich per 5G mit der SC-418. N2 führt zum AMF, N3 zum UPF, N4 verbindet SMF und UPF, N6 führt zu Campusdiensten.
Vereinfachte Plattformübersicht auf Grundlage der Thesis-Architektur und der realisierten Netzpfade. Die Endgeräte variieren je nach Anwendung. Rot gestrichelt: Signalisierung und Steuerung; violett durchgezogen: Nutzdaten. Grafik in voller Größe öffnen ↗

N2

Der gNB tauscht Steuersignalisierung mit dem AMF aus.

N3

Der gNB sendet gekapselte Nutzdaten zum UPF.

N6

Der UPF leitet entkapselte Pakete zu Campusdiensten weiter.

Anschlussvarianten

Zwei Backhaul-Wege.

In beiden Varianten bleibt der Funkstandort transportabel und der Open5GS-Core stationär. Die lokale Verkabelung und der Transportpfad unterscheiden sich; die 5G-Rollen bleiben gleich.

01

Direktes Campus-Ethernet

Zwei vorbereitete LAN-Anschlüsse verbinden das Management der SC-418 und ihren getaggten N2/N3-Pfad.

02

Campus-WLAN über OpenWrt

Die SC-418 ist lokal mit einem OpenWrt-Router verbunden. Dieser erreicht die Campus-VM über Campus-WLAN und WireGuard.

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Backhaul-Vergleich: Direktes Campus-Ethernet führt N2 zur AMF und N3 zur UPF. Im WLAN-Modus beantwortet OpenWrt per Proxy-ARP die lokalen Anfragen der Small Cell und leitet N2/N3 über WireGuard und das Campus-WLAN zur Core-VM. Rückrouten führen zur Small Cell; ARP bleibt lokal. Management ist separat.
Zwei logische Backhaul-Varianten auf Grundlage der Thesis: direktes Campus-Ethernet oder OpenWrt mit gemeinsamem N2/N3-WireGuard-Tunnel über Campus-WLAN. Grafik in voller Größe öffnen ↗
Varianten im Wiki vergleichen ↗
Observability

Observability: das Netz im Zusammenhang sehen.

Die Observability-Umgebung verbindet Kernnetz- und VM-Metriken, Teilnehmer- und Sessionzustände, Dienstlogs und Verkehrsmetadaten. In Grafana lassen sich Ereignisse entlang des Netzes zeitlich zuordnen und Fehler eingrenzen.

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Observability-Datenfluss: AMF- und SMF-InfoAPI zum eigenen Exporter, Open5GS- und Hostmetriken zu Prometheus, Zeek und Dienstlogs über Alloy zu Loki; Grafana zeigt beide Datenquellen.
Für die Website aufbereiteter Observability-Datenfluss aus der Thesis. Der hervorgehobene InfoAPI-Exporter wurde im Projekt entwickelt. Pfeile zeigen den Datenfluss; Prometheus fragt Metriken ab, Grafana fragt Prometheus und Loki ab. Grafik in voller Größe öffnen ↗

Im Projekt konzipiert und integriert

Die Masterthesis umfasst die Auswahl der Messpunkte, Scrape- und Datenquellenkonfiguration, versionierte Grafana-Dashboards sowie den eigens entwickelten InfoAPI-Exporter. Er führt AMF- und SMF-Zustände zusammen und macht Teilnehmer, gNB-Anbindung und PDU-Sessions als Prometheus-Metriken sichtbar.

Die Live-Seite zeigt ausgewählte aggregierte Werte. Die internen Grafana-Dashboards bieten die detaillierte Diagnoseansicht.

01

Metriken und Dashboards

Prometheus erfasst native Kernnetzmetriken, Hostmetriken und den projektseitigen InfoAPI-Exporter. Grafana dient der detaillierten internen Auswertung.

02

Logs und Ereignisse

Alloy und Loki sammeln Dienstlogs, um Registrierung, Sitzungsaufbau und betriebliche Änderungen nachzuvollziehen.

03

Der Nutzdatenpfad

Passive Zeek-Beobachtung an ogstun ergänzt Endpunkttests. Detaildaten bleiben in den Forschungswerkzeugen; die Website zeigt freigegebene Aggregate.

Eine Sitzung durchführen?

Das Forschungswiki beschreibt zugelassenen Standort, Verkabelung, Funkdienst, vorbereitete SIM, UE-Einrichtung und Prüfungen am Core.

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