Verteilte Campussensoren
Das Wetterszenario auf Gewächshaus- oder Gebäudesensoren erweitern und die Datenaktualität vieler kleiner Meldungen untersuchen.
Derselbe Funkstandort kann Lehrlabor, Netzwerkexperiment oder Zugang für Campussensoren sein. Jedes Szenario verbindet eine praktische Aufgabe mit einer messbaren Fragestellung.
Die Campuswetterstation nutzt das private 5G-Netz als Zugang zum Campus-Datendienst. Der RUT976 verbindet die Sensoranwendung mit dem Kernnetz und der bestehenden Wetterplattform.
AusstattungCampuswetterstation, Teltonika RUT976 und die 5G-Plattform.
Die Station liefert ihre Daten per Ethernet an den RUT976. Über den privaten 5G-Zugang gelangen sie zum Campus-Datendienst und in das Wetterdashboard. Die Routertelemetrie ergänzt diesen Anwendungspfad um Informationen zur Verbindung.
Auf dem umgesetzten Datenpfad lassen sich Datenaktualität, Ausfälle und Wiederanlauf untersuchen. Weitere Experimente können 5G und WLAN vergleichen und Wetterwerte mit Routertelemetrie und Core-Ereignissen verknüpfen.
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Der Wetterdatenpfad über den RUT976 und das private 5G-Netz ist umgesetzt. Wetterdaten und Routertelemetrie lassen sich getrennt auswerten und zeitlich vergleichen.
Zur Campuswetterstation ↗Mobilfunkkonzepte werden zu einer Abfolge, die Studierende an physischer Hardware nachvollziehen können.
AusstattungEingerichtete Test-SIMs, Android-/iOS-Geräte oder Linux-Modem und die Monitoringwerkzeuge des Projekts.
Ein Gerät registrieren, eine PDU-Sitzung aufbauen und eine Campusanwendung öffnen. Jeden Schritt mit AMF-/SMF-Ereignissen und dem Datenverkehr am UPF verknüpfen. Anschließend einen vorbereiteten Konfigurations- oder Verbindungsfehler eingrenzen.
Funkzugang, Teilnehmerauthentifizierung, Sitzungsaufbau und Anwendungserreichbarkeit unterscheiden. Studierende begründen, welche Beobachtung welche Aussage trägt.
Eine dokumentierte Referenz macht sichtbar, was sich mit Endgerät, Backhaul oder Lastprofil verändert.
AusstattungSC-418, Open5GS, Quectel RM520N-GL sowie Android- und iOS-Testgeräte.
Ein definiertes Verkehrsprofil mit festem Server, Messzeitraum und Funkbedingungen wiederholen. Direktes Ethernet mit dem Router-Backhaul vergleichen und Registrierung sowie Anwendungsverhalten verschiedener Geräte untersuchen.
Durchsatz, RTT, Wiederverbindung und Telemetrie gemeinsam betrachten. Kontrollierte Messungen von einzelnen Funktionstests trennen und Konfiguration sowie Logs für Vergleiche erhalten.
Das sind mögliche Experimente für künftige Studien- und Forschungsprojekte, keine bereits nachgewiesenen Fähigkeiten der Plattform.
Das Wetterszenario auf Gewächshaus- oder Gebäudesensoren erweitern und die Datenaktualität vieler kleiner Meldungen untersuchen.
Den Zusammenhang zwischen Uplinklast, Verzögerung und Anwendungsqualität an einem Videodienst im Campusnetz untersuchen.
Bewegung und Verbindungsunterbrechungen in betreuten Versuchen betrachten. Durchgängige mobile Versorgung und Handover erfordern zusätzliche Arbeiten.
Eine weitere Forschungsrichtung: QKD-gestützte Schlüsselverteilung für die Verschlüsselung des N2/N3-Transports zwischen Funkstandort und Campus-Kernnetz untersuchen.
QKD-Konzept ansehen →Ein Endgerät, ein messbares Ziel und ein wiederholbarer Versuchsablauf sind ein guter Anfang.